Vom 18.02. bis 21.02.2010 lud die Wasserwacht Hessen wieder zum alljährlichen Ausbilderlehrgang im Schwimmen- bzw. Rettungsschwimmen ein.
Insgesamt zehn „Wasserwachtler“ aus den Kreisverbänden Frankenberg, Untertaunus und Frankfurt waren dem Ruf gefolgt.

Die Unterbringung fand, wie im letzten Jahr, in der Jugendherberge zu Wetzlar statt. Nach einer kurzen Orientierung in der wundervoll gelegenen Herberge und dem Beziehen der Zimmer wurden alle Teilnehmer von den Ausbildern Steffen Lensing, Katharina Jung, Benjamin Neeb, Johannes Seidl, Alexandra Hoecker und Claudia Wunderlich begrüßt. Der Ablauf wurde grob skizziert und das was auf alle zukommen würde, nämlich Arbeit, Arbeit und Arbeit.

Dank der hervorragenden Organisation des Kurses, auch schon im Vorfeld, konnten wir alle Themen gut und zielgerichtet aufarbeiten. Die Kurse waren dabei sehr verschieden und abwechslungsreich aufgebaut, so das ein intensives Auseinandersetzen mit der Materie stattfand. Der monotone Frontalvortrag der Ausbilder blieb Gott sei Dank aus, so das alle Teilnehmer immer angeregt mitarbeiteten und ein interaktives Miteinander herrschte. Dazu gehörte auch die Überprüfung der Schwimmfertigkeiten der Teilnehmer im Schwimmbad. Nach den praktischen wie theoretischen Einheiten und den selbst erarbeiteten Referaten fand das Halten einer 20-minütigen Lehrprobe im Schwimmbad statt. Dabei konnten alle Teilnehmer schon einmal spüren, wie eine Unterrichtsstunde später dann einmal aussehen wird. Am Ende des Kurses fand ein schriftlicher Test statt, bei dem die vermittelten Inhalte abgefragt wurden.
Mit dabei waren auch die Ausbilder, welche ihre Prüfung nach 4 Jahren wiederholen mussten. Trotz der sehr vielen Prüfungen und des vielen Stoffes war es eine lernintensive, aber auch schöne gemeinsame Zeit. Gerade das Klima während der Kurse war sehr angenehm und entspannt. Die geplanten Joggingabende gingen dabei völlig flöten. Das war auch der sehr guten Küche geschuldet, aber auch weil einige Teilnehmer bis spät in die Nacht an Ihren Lehrproben arbeiteten.

Entspannen und ein bisschen abschalten konnte man bei kühlem Bier in der hauseigenen Bar und beim Tischkickern. Der Tag wurde dabei meistens noch einmal aufgearbeitet und man hatte Zeit sich auszutauschen.

Nach vier Tagen Arbeit können wir alle ein positives Fazit ziehen. Wir haben 10 neue Schwimm- und Rettungsschwimmausbilder in Hessen. Die alten Ausbilder haben alle einen super Job gemacht und den neuen Ausbildern viel Wissen, Energie und Motivation mitgegeben.

Ein großes Lob dafür.

 

Baptist Wünsch